(c) Jan Suntajs
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Datum: Fr. 26.02.2027
Beginn: 20:00
Einlass: 19:00
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Michelles siebtes Album – „It Was the Moment“ – wird diejenigen nicht enttäuschen, die auf einen neuen Soundtrack für ihre Dunkelheit und Melancholie warten. Es könnte sogar ihr bisher verletzlichstes und ausdrucksstärkstes Werk sein, was nicht verwundert, da es in einer Zeit der Trauer und seelischen Labilität geschrieben und produziert wurde. In diesen Songs zeigt sich eine neue Ebene emotionaler Hingabe, die ihren Platz in der Tradition dramatischer Chansonniers bestätigt. Zu den Themen gehören die fatalistische Hingabe an die Leidenschaft, die Vergänglichkeit von Begegnungen, der Verlust von Mutter und Heimat, das Ende der Tage und der Verlust des Verstandes auf die best- und schlechtestmögliche Weise. Michelle bietet hier ihre gesamte Klangpalette auf, vom dunklen Lynch’schen Realismus über eleganten Humor bis hin zur Königin des epischen Melodramas.
Mit regelmäßig ausverkauften Shows in Städten wie Istanbul, Berlin, Warschau und Athen hat Michelle eine Nische etabliert, zu der die osteuropäische Diaspora, die Berliner Queer-Szene und diejenigen gehören, die einen Geschmack für die melodramatischen Balladen von Charles Aznavour, Zeki Müren und Nikolai Slichenko haben. Während ihre Konzerte mehr Live-Elemente und eine Reihe von Musikern:innen beinhalten, produziert und veröffentlicht sie ihre Alben weiterhin selbst und bewahrt so eine Intimität und Einzigartigkeit des Ausdrucks – von ihrem Schlafzimmer in deins. Ein Genre, das zum Teil auf Elementen von Melodie und Stil basiert, aber vor allem auf einer charakteristischen, fatalistisch-feierlichen Herangehensweise an das Songwriting.
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Michelle’s 7th bedroom produced album – It Was the Moment – will not disappoint those anticipating a new soundtrack for their darkness and saudade. It may even be her most vulnerable and expressive work yet, not unsurprising as it was written and produced during a period of grief and mental instability. There’s a new level of emotional surrender in these songs, confirming her place in the lineage of dramatic chansonniers. Themes include a fatalistic submission to passion, the ephemeral nature of encounters, the loss of mother and home, the end of days, and losing one’s mind in both the best and worst ways possible. Michelle offers her entire palette of sound here, from dark Lynchian realism, to elegant humor, to queen of epic melodrama.
With shows regularly selling out in cities like Istanbul, Berlin, Warsaw and Athens, Michelle has established a niche that includes the East-European diaspora, the Berlin queer scene, and those with a taste for the melodramatic balladry of Charles Aznavour, Zeki Müren and Nikolai Slichenko. While her concerts include more live aspects and a line-up of musicians, she continues to self-produce and release her own albums, maintaining an intimacy and singleness of expression – from her bedroom to yours. A genre based partly on elements of melody and style, but moreso, a signature fatalist-celebratory approach to songwriting.